Hambucher lassen ihre Ortsgeschichte aufleben

Hambucher lassen ihre Ortsgeschichte aufleben

Grenzstein markiert alte Grenzen der Kurfürstentümer Trier und Köln

Nach der erfolgreichen Vorstellung der Hambucher Dorfchronik im Herbst des vergangenen Jahres errichtete die Gemeinde Hambuch nun einen Grenzstein in der Ortsmitte, der auf die mittelalterliche Grenze der beiden Kurfürstentümer Trier und Mainz hinweist.
Noch bis ins Jahr 1801, in welchem die linksrheinischen Gebiete an Frankreich angegliedert wurden hatten die Kurfürsten von Trier und Koblenz die Gerichtshoheit über jeweils die Hälfte des Dorfes.
Dies wurde noch bis in die 1960er Jahre durch einen Grenzstein in der Ortsmitte in Hambuch, am Haus Ritzdorf, markiert. Nach einer Straßenbaumaßnahme war dieser Grenzstein jedoch nicht mehr auffindbar.
Der Grenzstein markiert aber nicht nur den Verlauf der Kurfürstentümer, sondern war und ist auch heute noch innerhalb des Ortes ein Hinweis darauf,  dass man sich zwischen den örtlichen Grenzen „Hinnewäldje“ und „Ewwewäldje“ bewegt.
Mit der Errichtung des neuen Grenzsteines, der von einem Spender gestiftet wurde, lässt die Ortsgemeinde einen Teil Ihrer Geschichte wieder lebendig aufleben.